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Schalenwildprojekt Oberallgäu

Der Einklang zwischen Wald, Wild und Mensch ist heute vielerorts schwierig. Private, forstwirtschaftliche und jagdwirtschaftliche Ziele sind verschieden und führen vielerorts zu Konflikten.Gerade im Bergwald, welcher durch seine Schutzfunktion eine wichtige Bedeutung geniest und sich derzeit im Umbau in stabile Mischwälder befindet, spielen der Schalenwildbestand und somit die Jagd eine dominante Rolle. Lokale Entwicklungen von Schalenwildbeständen stellen eine schwierige Ausgangssituation für eine zukunftsgerichtete Entwicklung von Wald und Wild dar. Im Oberallgäu geben Schäden sowie Wildbestände Anlass, die dortigen Gepflogenheiten auf wildbiologischer, strukturräumlicher, jagdlicher und soziologischer Ebene zu analysieren um Verbesserungen auszuarbeiten.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Rahmen der „Bergwaldoffensive“ des Bayerischen Klimaprogramms 2020. Kooperationspartner ist das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten; das Projekt wird durchgeführt in Partnerschaft mit der Hochwildhegegemeinschaft Sonthofen. Das Projektgebiet umfasst eine Fläche von rund 85000 Hektar.

Ziel ist die Entwicklung eines Managementplans zusammen mit den Interessensgruppen vor Ort, sowie die Erarbeitung eines modellhaften Vorgehens für Schalenwildmanagementpläne in anderen Regionen.